Rundgang durch die digitalisierte Fertigung von AKV Metallbau
Geschäftsführer Sebastian Busch nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch seine digitalisierte Fertigung, erläutert die einzelnen Stationen und zeigt an konkreten Beispielen, wie er mit Logikal MES seine Produktion effizienter aufgestellt hat.

AKV Metallbau
Das Unternehmen aus Mannheim besteht seit 1978. Sein Fokus liegt auf der Herstellung von Fenstern, Türen und Fassaden aus Glas und Aluminium, aber auch Kunststoff und Stahl werden verarbeitet.
Zum Kalkulieren und Konstruieren seiner Elemente setzt AKV Metallbau bereits seit 2004 Logikal ein. 2018 entschied sich Geschäftsführer Sebastian Busch, die Prozesse mit Logikal MES nahtlos digital in der Produktion weiterzuführen.
Aus Logikal direkt in die Werkstatt
AKV Metallbau konstruiert in Logikal und legt in der Software alle Komponenten mit Beschlägen und Bearbeitungen an. „Wenn die Konstruktion dann im Logikal abgeschlossen ist, wird einfach im Nachgang anstelle einzelner Maschinenexporte und einzelner Ausdrucke für Verschnittoptimierung und Werkauftrag ein gesamter Export gemacht“, erläutert Sebastian Busch an seinem Arbeitsplatz im Büro und führt aus: „Das heißt, alles passiert mit einem Klick.“ Die Positionen werden ausgewählt und mit einem Klick automatisch alle Maschinendateien und der Export für Logikal MES erzeugt.
„Wenn die Konstruktion dann im Logikal abgeschlossen ist, wird einfach im Nachgang anstelle einzelner Maschinenexporte und einzelner Ausdrucke für Verschnittoptimierung und Werkauftrag ein gesamter Export gemacht. Das heißt, alles passiert mit einem Klick.“
- Sebastian Busch, Geschäftsführer AKV Metallbau GmbH
Das Gesamtprojekt immer im Blick
Für Geschäftsführer Sebastian Busch zeichnet sich die digitale Fertigung mit Logikal MES durch Transparenz und Übersichtlichkeit aus: „Der Vorteil bei Logikal MES ist, dass wir neben den normalen Maschinendaten auch noch den Überblick über das Gesamtprojekt haben.“ Er illustriert dies am Beispiel seines CAM und dem darüberliegenden MES-Terminal. Auf diesem zweiten Bildschirm werden die weiteren Projektdaten mit angezeigt. „Man kann sich die einzelnen Profile raussuchen“, demonstriert er und zeigt mit einem weiteren Klick: „Man kann über die Profilnummern oder über die Projekte filtern und entsprechend einfach die Bearbeitungen auswählen.“
Logikal MES zeigt dann die einzelnen Informationen über die Stablänge mit an, stellt den Profilquerschnitt dar und gibt eine Fachnummer vor. So wissen die Mitarbeiter sofort, wo das Profil eingelagert werden muss.

Bohrungen, Fräsungen, Senkungen: alles wird vollautomatisiert ausgeführt
Am Beispiel seines 5-Achs-BAZ zeigt er: „Alle Profile mit einer Bearbeitung werden vom System automatisch an der Arbeitsplatzstation vom Bearbeitungszentrum angezeigt.“ Bearbeitungen werden am ganzen Stab vorgenommen. Der Sechs-Meter-Stab wird eingelegt und die Spannböcke positionieren sich automatisch. „Nacheinander werden alle Bohrungen, Fräsungen, Senkungen, selbst die Gewinde geschnitten, bis hin zum Zuschnitt und den Ausklinkungen“, erklärt Sebastian Busch und ergänzt: „Es ist kein Handgriff zwischendurch mehr nötig. Der Mitarbeiter kann schon die nächsten Profile vorbereiten. Er ist nicht mehr an den Arbeitsplatz gebunden und kann dann wirtschaftlich in der Zwischenzeit anderweitig tätig werden.“
Direkter Draht zum Werkstattleiter
Logikal MES sortiert automatisch vor und weist die Arbeiten unter anderem dem Bearbeitungszentrum, der Säge oder direkt dem Zusammenbau zu. Die richtigen Infos stehen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu Verfügung. An der Säge laufen die Glasleisten, Klemmschalen und Deckschalen auf. Das MES-Terminal an der Säge zeigt alle Profile in einer seitlichen Liste an. Der Mitarbeitende öffnet die Sägedatei und kann sie von oben nach unten abarbeiten. Es kann kein Profil mehr vergessen werden. Die werkseigene Produktionskontrolle lässt sich direkt mit einbinden. „Wenn der Mitarbeiter eine kleine Beschädigung am Profil sieht, kann er das direkt im System notieren“, erklärt Sebastian Busch. Eine direkte Kommunikation mit dem Werkstattleiter ist ebenfalls gegeben. Dieser sieht sofort, wenn ein Profil neu bestellt werden muss oder Nacharbeit oder Nachkontrolle nötig sind.


Werkaufträge? Nur noch digital!
Sobald alle Stäbe und Profile für ein Element fertig sind, wird der jeweilige Lagerwagen freigegeben und den Kollegen an der nächsten Station angezeigt, etwa bei der Rahmenflügelmontage oder dem Zusammenbau. Diese rufen über das Terminal alle Informationen für den Zusammenbau ab.
„Wir geben keine Werkaufträge mehr in Papier heraus“, betont Sebastian Busch. Auch die Verarbeitungsrichtlinien der Herstellerkataloge seien über Schnittstellen in Logikal MES eingebunden. „Man kann direkt über einen Klick auf die Nummer auf den Onlinekatalog der jeweiligen Hersteller darauf zugreifen“, so Sebastian Busch. Für den Gesamtüberblick beim Zusammenbau setzt AKV Metallbau auf einen zweiten Bildschirm im Zusammenbau. Während der erste die Detailinformationen zeigt, werden auf dem zweiten großformatigen Bildschirm die Zeichnungsinformationen dargestellt. „Dort lassen sich alle Sachen in groß anzeigen“, erklärt Sebastian Busch. Das spare zum einen DIN-A0-und DIN-A1-Ausdrucke, zum anderen sei auch immer der aktuelle Stand der Zeichnungsinformationen am Arbeitsplatz vorhanden.
„„Wir geben keine Werkaufträge mehr in Papier heraus.“
- Sebastian Busch, Geschäftsführer AKV Metallbau GmbH
Individuell geplantes MES-Layout
Vor der Umstellung auf die digitale Fertigung steht die sorgfältige Einrichtung des MES-Systems. Diese erfolgt immer in enger Begleitung durch die Logikal MES-Experten. Alle Prozesse werden im System hinterlegt, das sorgt für flüssige Abläufe und das System kann seine Stärken voll ausspielen. Davon profitiert AKV Metallbau täglich – durch einen effizienten und papierlosen Workflow.
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