Alubau Puhlmann setzt auf die digitale Fertigung mit Logikal MES
Die digitale Fertigung hat bei Alubau Puhlman eine neue Ruhe in die Fertigung gebracht. Alle Informationen stehen sofort übersichtlich digital zur Verfügung, der Werkstattleiter kann schnell auf Herausforderungen reagieren.

Alubau Puhlmann
Die Alubau Puhlmann GmbH & Co. KG gibt es bereits seit 1964. Heute arbeiten in dem traditionsreichen Unternehmen 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Produktpalette des Aluminiumbaubetriebes ist vielschichtig und reicht von Fassaden, Türen und Fenstern über Wintergärten und Automatiktüren bis zu Brandschutzelementen.
Für Konstruktion und Kalkulation setzt das Unternehmen bereits seit 2004 die Software Logikal ein. 2023 entschied sich das Unternehmen, seine Fertigung ebenfalls zu digitalisieren. Es führte das Produktionsleitsystem Logikal MES ein.
Zu viel, zu schnell veraltet: Der Abschied vom Papier fiel leicht
Den finalen Anstoß für die Umstellung auf die digitale Fertigung gaben die wachsenden Papiermengen. Diese hatten stetig zugenommen und waren zu viel geworden, stellt Betriebsleiter Josef Heisterkamp heraus. „Wir haben jede Menge Druckaufträge abgeschickt, die dann teilweise, wenn sie gedruckt waren, schon wieder veraltet waren“, erinnert er sich. Daraufhin entschied Alubau Puhlmann, sich auch in der Fertigung digitaler aufzustellen. Seit 2024 arbeite man mit Logikal, habe gute Erfahrungen gemacht und fühle sich damit gut aufgehoben, sagt Josef Heisterkamp und erklärt: „Deswegen haben wir dann auch das von Logikal angebotene System gewählt.“
In der Fertigung von Alubau Puhlmann in Rhede stehen nun 19 Logikal-MES-Terminals. 13 an den Arbeitsplätzen und sieben Terminals an den einzelnen Maschinen, zu denen unter anderem zwei Durchlaufzentren, zwei Doppelgehrungssägen, eine vollautomatische Blechzuschnitt- und Kantmaschinen und ein W-LAN Glasleisten-Zuschnittzentrum gehören. Ein wesentlicher Vorteil ist für Fertigungsleiter Patrick Demming ganz klar: „Wir haben hier in die Werkstatt Ruhe reinbekommen. “ Auf Papier kann nahezu verzichtet werden, man arbeite nun zu rund 95 Prozent papierlos. “Wir geben keine Werkaufträge mehr heraus”, betont Patrick Demming.
„Letztlich arbeiten wir seit 2004 mit Logikal, und haben gute Erfahrungen gemacht. Deswegen haben wir dann auch das von Logikal angebotene System dazu gewählt.“
Josef Heisterkamp, Betriebsleiter Alubau Puhlmann GmbH & Co. KG
Schnelle Eingewöhnung der Mitarbeiter
Bei der Einführung eines neuen Systems stellt sich die Frage: Wie nehmen es die Mitarbeiter auf, die täglich damit umgehen sollen? Auch damit hat Alubau Puhlmann gute Erfahrungen gemacht. Rund 80 Prozent der Mitarbeitenden waren sofort überzeugt. Ein paar der langjährigen Mitarbeitenden wären erst noch etwas skeptisch gewesen. Doch auch sie haben sich an das neue System gewöhnt und tragen es mit. Eine konsequente Umstellung ist dem Betrieb von Anfang an wichtig gewesen und mit etwas gegenseitiger Unterstützung ist Logikal MES gut im Betrieb angelaufen.
Das bestätigt Mitarbeiter Maik Görkes: „MES hilft mir insofern, als dass ich alles an einen Ort habe, Zeichnungen, Kabelpläne, Werkaufträge.“ Aus seiner Sicht habe sich die Einführung gelohnt: „Vorher, mit den großen DIN A Null Zeichnungen, bei wirklich größeren Aufträgen, herrschte oft ein riesiges Chaos. Man kam zwar zurecht, aber war halt wirklich durcheinander.“
Zum Katalog muss nun niemand mehr greifen, um Profil- oder Artikelnummern zu finden. Der Zugriff auf die Richtlinien zum Verbauen erfolgt ebenfalls digital direkt über das MES-Terminal, wie Maik Görkes am Beispiel des Schüco Docu Centers demonstriert.

Werkseigene Produktionskontrolle deckt Brandschutz mit ab
Für Patrick Demming nimmt die WPK mit Logikal MES einen besonderen Stellenwert ein. Diese lässt sich mit Logikal MES sicher einbinden und dokumentieren – auch für Brandschutzelemente. „Die ganzen Fragen für den Brandschutz haben wir auch mit eingebaut“, erläutert der Fertigungsleiter und zeigt ein Element einer neue Brandschutzserie von Schüco, das gerade gefertigt wird.

Konkrete Vorteile durch die digitale Fertigung
„Wir haben jetzt eine papierlose Fertigung“, zieht Geschäftsführer Hendrik Terstegge ein durchweg positives Fazit und bewertet die Einführung von Logikal MES als spürbare Verbesserung. Die durchgängigen digitalen Prozesse soll künftig noch weiter ausgebaut werden, sodass auch Mitarbeitende auf der Baustelle online auf Unterlagen und Ordnerstrukturen zugreifen können.
Für Josef Heisterkamp zeigen sich die Vorteile der digitalen Fertigung an verschiedenen konkreten Beispielen. Man sehe sofort, was sich bereits in der Fertigung befindet und wie weit diese vorangeschritten sei. Verzögerungen oder Fehler fallen früh auf und es kann schnell gegengesteuert werden. Bei seiner Arbeit als Betriebsleiter profitiert er besonders von der neuen Übersicht und Transparenz: „Jeder kann seine aktuellen Informationen abrufen. Es gehen keine Zeichnungen mehr verloren und wenn etwas geändert wird, ist auch überall der neueste Stand direkt vor Ort.“
„Jeder kann seine aktuellen Informationen abrufen. Es gehen keine Zeichnungen mehr verloren und wenn etwas geändert wird, ist auch überall der neueste Stand direkt vor Ort.“
Josef Heisterkamp, Betriebsleiter Alubau Puhlmann GmbH & Co. KG
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